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1 Etappe 1 von 4 · KI-Einsteiger*innen

KI einfach erklärt —
Dein Einstieg in die Welt der künstlichen Intelligenz

Was kann Künstliche Intelligenz (KI) wirklich — und was nicht? In dieser Etappe lernst du die Grundlagen kennen, schreibst deinen ersten eigenen Prompt (= dein Auftrag an die KI, ausgesprochen «Prommt») und nimmst etwas Konkretes für deinen Arbeitsalltag mit.

scheduleDauer: ca. 3 Wochen Du nimmst sofort etwas mit
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Die Goldene Regel

«Vertraue KI wie einem klugen Praktikanten oder einer klugen Praktikantin: schnell, fleissig, aber du prüfst das Ergebnis.»

Das kannst du nach dieser Etappe:

Du kannst KI in eigenen Worten erklären

Einfach und ohne Fachsprache — so, dass es jeder versteht.

Du hast deinen ersten Prompt geschrieben

Zusammen in der Lerngruppe, mit einer echten Aufgabe aus deinem Arbeitsalltag.

Du kennst die 3 KI-Arbeitsmodi

Durchdringen, Erledigen und Weiterdenken (D-E-W) — frag dich vor jedem Prompt: «Was will ich eigentlich?»

Du nimmst etwas Nützliches für deinen Alltag mit

Etwas, das du gleich in der nächsten Woche bei der Arbeit einsetzen kannst.

Übrigens: Je klarer dein Prompt, desto besser das Ergebnis — KI ist nur so gut wie dein Auftrag. Wie du systematisch gute Aufträge gibst, vertiefen wir in Etappe 2 mit der RAF-Formel (Rolle · Aufgabe · Format). Bis dahin: sei neugierig — Fehler sind erlaubt und sogar gewünscht.

Jede Etappe besteht aus drei Schritten, die du nacheinander durcharbeitest. Hier siehst du, was dich erwartet und was du in jedem Schritt tun musst.

Tipp: Arbeite die Schritte in dieser Reihenfolge durch. Klicke auf einen Schritt, um direkt dorthin zu springen — oder scrolle einfach nach unten.

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So funktioniert dein Fortschritt

Nach jedem Schritt — Lernimpuls, Gruppentreffen und Einzelauftrag — setzt du unten auf der Seite ein Häkchen. Wenn alle drei Häkchen gesetzt sind, kommst du zur nächsten Etappe weiter.

Zertifikat: Wenn du alle vier Etappen deines Pfads abgeschlossen hast — alle Häkchen gesetzt und alle Aufgaben erledigt — erhältst du am Ende dein Abschluss-Zertifikat.

In diesem Schritt schaust du dir ein kurzes Lernvideo an (ca. 15 Minuten). Das Video erklärt dir die Grundlagen von Künstlicher Intelligenz — einfach und verständlich. Schau das Video alleine an, bevor ihr euch als Lerngruppe trefft.

Dein Lernvideo

Klicke auf «Abspielen» und schau dir das Video in Ruhe an. Du kannst jederzeit pausieren, zurückspulen oder die Abspielgeschwindigkeit (das Tempo) anpassen.

Unterlagen zum Video

Hier kannst du die Folien aus dem Video herunterladen. Falls du etwas nochmals nachlesen möchtest, findest du dort alles.

Begleitunterlagen Lernimpuls Etappe 1

PDF · Folien und Zusatzinfos zum Lernimpuls

download

Übersicht Lerninhalt

Hier findest du die Themen aus dem Lernimpuls als Übersicht zum Nachschlagen — geordnet nach den Abschnitten im Video. Klicke auf einen Bereich, um ihn aufzuklappen. Du musst nicht alles lesen; nutze die Übersicht je nach Bedarf.

menu_bookAlle Themen anzeigen9 Abschnitteexpand_more
Inhalt Lernimpuls (ca. 15 Min.)
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Einleitung & Agenda — Worum geht's in dieser Etappe?

01:00

1. Was ist generative KI? — Sprachmodell, kein Lexikon

02:00

2. Suchmaschine vs. KI-Assistent — Wegweiser oder Ghostwriter?

04:00

3. KI-Tools bei Uster — wir arbeiten mit Varios

06:30

4. Stärken & Grenzen + Goldene Regel — KI als kluger Praktikant oder kluge Praktikantin

08:00

5. Dein erster Prompt — Die 4 Bausteine + Beispiel

10:00

6. Drei KI-Mythen entlarvt

11:30

7. Die 3 KI-Arbeitsmodi — Durchdringen · Erledigen · Weiterdenken

13:00

8. Take-aways + Datenschutz-Ausblick auf Etappe 3

1. Was ist generative KI? (Sprachmodell, kein Lexikon)
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Die Grundregel

KI ist kein Lexikon und keine Suchmaschine — sondern ein Sprachmodell (LLM), das Wort für Wort die wahrscheinlichste Antwort berechnet.

So funktioniert ein Sprachmodell: Denke an die Vorschlagsleiste auf deiner Handytastatur. Du tippst «Liebe Frau» — und das Handy schlägt «Müller» vor. Genau das macht KI auch, nur viel mächtiger: Sie liest deinen Input und baut Wort für Wort die wahrscheinlichste Antwort auf.

Was KI macht

Erzeugt neue Inhalte — Texte, Zusammenfassungen, Ideen, Übersetzungen — auf Basis von Mustern aus riesigen Textmengen.

Was du dir merken solltest

Denk an KI als intelligente Sparringpartnerin — nicht als allwissende Maschine. Du gibst Input, sie schlägt vor, du entscheidest.

2. Suchmaschine vs. KI-Assistent (Wann brauche ich was?)

Beide helfen dir — aber sie tun ganz Unterschiedliches. Am besten lässt sich das mit einer typischen Verwaltungsaufgabe erklären: einer Antwort auf eine komplexe Bürgerinnenanfrage.

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Google (Suchmaschine)

Wie ein Wegweiser

  • • Liefert 10 Links zu Webseiten
  • • Du klickst, liest, vergleichst
  • • Du formulierst selbst
  • • Quelle ist transparent

Aufwand für die Bürgerinnenantwort: ca. 20 Min.

💬

Varios (KI-Assistent)

Wie ein Ghostwriter

  • • Liefert einen fertigen Textentwurf
  • • In deinem gewünschten Ton
  • • Du prüfst und passt an
  • • Quelle nicht immer sichtbar

Aufwand für die gleiche Aufgabe: ca. 5 Min.

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Fazit: Beide haben ihre Berechtigung. Manchmal brauchst du den Wegweiser (um Fakten oder Gesetze zu recherchieren), manchmal den Ghostwriter (um Schreibarbeit zu beschleunigen). Beides gehört in deinen digitalen Werkzeugkasten.

3. KI-Tools bei Uster: Wir arbeiten mit Varios

Was KI alles kann — 5 Anwendungstypen

Generative KI kann viel mehr als nur Text schreiben:

📝 Text & Chat

Schreiben, zusammenfassen, übersetzen

🎨 Bild

Bilder generieren, bearbeiten

🎙️ Audio & Video

Sprache erzeugen, transkribieren

💻 Code & Daten

Programmieren, Daten analysieren

🔎 Suche & Recherche

Quellen finden, Fakten prüfen

Unser KI-Werkzeug: Varios

info

Varios ist nicht nur ein Chatbot: Darin findest du verschiedene Assistenten für unterschiedliche Aufgaben — manche nutzen im Hintergrund unterschiedliche KI-Modelle. Für den Einstieg startest du einfach mit dem angehefteten Standard-Assistenten. Welche Modelle in Varios verfügbar sind, schaust du dir in Pfad 2 genauer an.

4. Stärken & Grenzen + Goldene Regel

Diese Übersicht fasst zusammen, was KI gut kann und wo ihre Grenzen liegen. Klappe sie auf, wenn du unsicher bist, ob KI für eine Aufgabe geeignet ist.

Das kann KI gut

  • checkTexte zusammenfassen — z.B. 5-seitiges Protokoll in 10 Stichpunkte
  • checkEntwürfe schreiben — E-Mails, Briefe, Stellungnahmen
  • checkIn einfache Sprache übersetzen — Verwaltungstexte verständlich machen
  • checkStichworte → strukturierter Text — Ideen ordnen
  • checkÜbersetzungen — Deutsch ↔ Französisch/Englisch
  • checkIdeen brainstormen — Pro/Contra, Alternativen
  • checkStil & Grammatik prüfen — Texte korrigieren und glätten

Da hat KI Grenzen

  • closeErfindet Fakten — die «Halluzinationen»
  • closeKein aktuelles Wissen — Stichtag-Problem (Cutoff)
  • closeRechnet nicht zuverlässig — Budgets nur mit Kontrolle
  • closeVersteht Ironie & Kontext nicht immer
  • closeKeine rechtsverbindlichen Auskünfte
  • closeKein Zugang zu Fachapplikationen der Stadt
  • closeVerantwortung bleibt bei dir
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Die Goldene Regel

«Vertraue KI wie einem klugen Praktikanten oder einer klugen Praktikantin: schnell, fleissig, aber du prüfst das Ergebnis.»

KI liefert Entwürfe — du triffst die Entscheidungen. Du bist verantwortlich für das Endergebnis.

5. Dein erster Prompt — Die 4 Bausteine

Ein Prompt ist deine schriftliche Anweisung an die KI. Je klarer der Prompt, desto besser das Ergebnis.

🧩 Die 4 Bausteine eines guten Prompts

🎯 Ziel

Was soll die KI tun?

👥 Zielgruppe

Für wen ist das Ergebnis?

✍️ Format

Wie lang, welche Struktur?

🎭 Ton

Sachlich, locker, bürgernah?

Beispiel aus dem Stadt-Uster-Alltag

❌ Vage

«Schreib was über das neue Sportzentrum.»

→ Für wen? Wie lang? Welcher Ton? Welche Infos sind wichtig?

✅ Klar

«Schreibe einen 5-Satz-Absatz für die Gemeindezeitung über das neue Sportzentrum Buchholz. Zielgruppe: Familien in Uster. Ton: einladend, alltagsnah.»

→ KI kennt: Ziel, Zielgruppe, Länge, Format, Ton

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Tipp: Dein erster Prompt muss nicht perfekt sein. Mit KI zu arbeiten ist ein Dialog, kein Befehl. Wenn die Antwort nicht passt, sagst du einfach: «Mach das nochmal — kürzer.» oder «Freundlicher.» — In Etappe 2 lernst du die RAF-Formel (Rolle · Aufgabe · Format) für systematisch gute Aufträge.

6. Drei KI-Mythen entlarvt

Diese drei Aussagen hört man oft über KI. Hier die Realität:

1

Mythos: «KI ersetzt meinen Job»

KI verändert Aufgaben, nicht Berufe. Du wirst effizienter — und gewinnst Zeit für das, was nur Menschen können: Empathie, Urteilsvermögen, Verantwortung.

2

Mythos: «KI weiss alles»

KI hat kein aktuelles Wissen und erfindet manchmal Fakten (Halluzinationen). Sie klingt immer überzeugend — auch wenn sie falsch liegt. Prüfen ist Pflicht.

3

Mythos: «KI versteht mich»

KI berechnet Wahrscheinlichkeiten. Sie versteht weder Kontext noch Ironie wirklich — sie imitiert Verständnis, ohne zu denken.

7. Die 3 KI-Arbeitsmodi: D-E-W

Bevor du einen Prompt schreibst, frag dich kurz: «Was will ich eigentlich?» Es gibt drei mögliche Antworten — und genau dafür sind die drei Arbeitsmodi gemacht.

D

Durchdringen

«Ich habe zu viel und will den Kern.»

Bericht zusammenfassen · Protokoll → Beschlüsse · Reglement vereinfachen

E

Erledigen

«Ich weiss was ich will und brauche eine Vorlage.»

E-Mail-Entwurf · Medienmitteilung · Stellungnahme strukturieren

W

Weiterdenken

«Ich stecke fest und brauche neue Perspektiven.»

Veranstaltungsideen · Alternative Formulierungen · Pro/Contra sammeln

tips_and_updates

Merke: Bevor du tippst, mach kurz den D-E-W-Check — willst du gerade etwas durchdringen, erledigen oder weiterdenken? Wenn du das weisst, schreibt sich der Prompt fast von selbst.

8. Datenschutz — Vorausblick auf Etappe 2

Nicht alles gehört in ein KI-Tool. In Etappe 2 arbeitet ihr ausführlich mit den DS-Zonen — hier schon mal ein Vorgeschmack.

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Die Postkarten-Regel

Was du nicht auf einer Postkarte schreiben würdest, gehört nicht in ein KI-Tool.

Die drei DS-Zonen

🟢

Grün · Öffentliches

Öffnungszeiten · Allgemeine Anfragen · Verwaltungsinfos

Darf immer rein.

🟡

Gelb · Internes

Sitzungsprotokolle (ohne Namen) · Interne Konzepte · Projektnotizen

Nur in Varios. Nicht in externe Tools.

🔴

Rot · Personendaten

Namen, Adressen · Fallnummern · Gesundheits-/Finanzdaten

Niemals in KI-Tools eingeben.

Wichtig: Schau zuerst den Lernimpuls (Video) an, bevor ihr euch trefft. Beim Gruppentreffen arbeitet ihr gemeinsam das Lerndossier durch. Dort steht alles drin, was ihr tun müsst — Schritt für Schritt.

So läuft euer Gruppentreffen ab

schedule45 Min.
1

Einstieg — Ankommen und austauschen

Ihr startet mit kurzen Fragen zum Video: Was ist hängen geblieben? Was hat überrascht? Diese Fragen stehen im Lerndossier.

2

Gemeinsam Lernen — Aufgaben bearbeiten

Ihr arbeitet die Aufgaben im Lerndossier zusammen durch. Jede Aufgabe ist Schritt für Schritt beschrieben. Ihr probiert KI gemeinsam aus und besprecht die Ergebnisse.

3

Abschluss — Was nehme ich mit?

Zum Schluss legt jede Person fest, was sie bis zum nächsten Treffen im Arbeitsalltag ausprobieren will. Die drei Stufen dafür findest du weiter unten (Abschnitt 3). Schreibt euren Plan ins Lerndossier.

Was ihr für das Treffen braucht

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Einen Laptop oder Computer — für jede Person einen

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Zugang zu Varios open_in_new — der KI-Arbeitsumgebung der Stadt Uster.

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Das ausgedruckte Lerndossier — oder digital auf dem Bildschirm

Unterlagen für das Gruppentreffen

Ladet euch das Lerndossier herunter und druckt es aus (oder öffnet es auf dem Laptop). Es enthält alle Aufgaben, Übungen und Platz für eure Notizen.

Dein Einzelauftrag bis zum nächsten Treffen: Du probierst das Gelernte im Arbeitsalltag aus. Beim Gruppentreffen habt ihr im Lerndossier festgelegt, was du angehst — jetzt sammelst du jede:r für sich eigene Erfahrungen mit KI.

Du wählst selbst, wie tief du einsteigst. Es gibt drei Stufen — von einfach bis anspruchsvoll. Zu jeder Stufe findest du eine genaue Beschreibung, Hilfs-Prompts (fertige Texte zum Rauskopieren) und Fragen zum Nachdenken.

Basis

Eine kurze E-Mail schreiben lassen

Einen einfachen, klaren Prompt formulieren · 🟢 DS-Stufe: Grün

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Bitte die KI, eine kurze, freundliche E-Mail für dich zu schreiben. Zum Beispiel eine Terminbestätigung, eine Erinnerung an eine Kollegin oder eine kurze Dankesnachricht.

Worauf du beim Prompten achtest

  • Sag der KI konkret, worum es geht (Anlass, Empfänger:in).
  • Gib ihr den gewünschten Tonfall mit (z. B. «freundlich, kurz»).

Beispiel-Prompts — klicken zum kopieren

Fragen zum Nachdenken

  • Hat die KI getroffen, was du gemeint hast — beim ersten Versuch?
  • War der Tonfall passend, oder musstest du nachschärfen?
  • Würdest du die E-Mail so abschicken — oder noch anpassen?
  • Was hat dir der Prompt erleichtert, was war hinderlich?
Vertieft

Aus Stichworten einen Text generieren

Einen Prompt mit klaren Vorgaben formulieren · 🟢 DS-Stufe: Grün

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Schreibe drei bis fünf Stichworte zu einem Thema aus deinem Berufsalltag auf (z. B. «Information ans Team, Sommerferien, Pikettdienst») und lass die KI daraus einen kurzen Text formulieren.

Worauf du beim Prompten achtest

  • Erkläre der KI, für wen der Text gedacht ist.
  • Mach Vorgaben zu Länge, Stil und Form (z. B. «drei kurze Sätze, freundlich, als E-Mail»).
  • Falls das Ergebnis nicht passt: passe den Prompt einmal an und beobachte, was sich verändert.

Beispiel-Prompts — klicken zum kopieren

Fragen zum Nachdenken

  • Hat die KI alle Stichworte sinnvoll verarbeitet — oder etwas weggelassen?
  • Was hat sich verändert, als du den Prompt verfeinert hast?
  • Stil und Tonfall: musst du noch von Hand nachbessern?
  • In welcher Verwaltungs-Situation würdest du das im Arbeitsalltag einsetzen?
Challenge

Verwaltungstext in einfache Sprache umformulieren

Einen Prompt schrittweise verbessern · 🟢 DS-Stufe: Grün

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Such dir einen offiziellen, eher komplizierten Text (z. B. einen Brief oder einen Abschnitt aus einer Verordnung) und lass ihn von der KI in einfache, gut verständliche Sprache umformulieren — so, dass Bürger:innen ihn ohne Vorwissen verstehen.

Worauf du beim Prompten achtest

  • Beschreibe der KI die Zielgruppe (z. B. «für eine Person, die wenig Deutsch spricht»).
  • Gib klare Regeln vor (z. B. «kurze Sätze, keine Fachbegriffe, aktiv statt passiv»).
  • Schau das Ergebnis kritisch an und schärfe deinen Prompt mehrmals nach, bis du zufrieden bist.

Beispiel-Prompts — klicken zum kopieren

Fragen zum Nachdenken

  • Wie viele Versuche hast du gebraucht, bis das Ergebnis passte?
  • Stimmt der Inhalt nach dem Vereinfachen noch — oder hat die KI etwas verändert?
  • Würdest du den Text so an Bürger:innen verschicken?
  • Welcher Prompt-Trick hat am meisten geholfen?
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Speichere deine Prompts und Ergebnisse — z. B. als Screenshot, Word-Datei oder Kopie in einem Notizdokument. So kannst du beim nächsten Gruppentreffen konkret zeigen, was funktioniert hat und wo du nachgebessert hast.

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Wichtig: Datenschutz beachten

Verwende für deine Übungen nur Texte ohne Personendaten (Datenschutz-Ampel: Grün). Gib keine Namen, Fallnummern oder vertrauliche Protokolle in ein KI-Werkzeug ein.

Einfache Regel: Was du nicht auf eine Postkarte schreiben würdest, gehört nicht in die KI.
Mehr dazu lernst du in Etappe 2.

Weiterführende Materialien Optional

Hier findest du zusätzliche Unterlagen, die dir beim Einstieg helfen: ein erster Datenschutz-Hinweis, ein Kurzüberblick zu Varios, ein Vergleich Google vs. KI und Einstiegstipps für deine erste Woche. Du musst diesen Bereich nicht durcharbeiten — er dient als Nachschlagewerk, auf das du jederzeit zurückkommen kannst.

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Datenschutz — was du wissen musst

Wenn du mit KI-Werkzeugen arbeitest, musst du auf den Datenschutz achten. Hier die drei Stufen:

  • check_circleGrün — unbedenklich: Allgemeine Texte, öffentliche Informationen, eigene Entwürfe ohne Namen oder Fallnummern.
  • warningGelb — mit Vorsicht: Interne Dokumente ohne Personendaten. Vor der Nutzung prüfen.
  • blockRot — nicht erlaubt: Personendaten, Fallnummern, vertrauliche Protokolle, Gesundheitsdaten. Diese Daten dürfen nie in ein KI-Werkzeug eingegeben werden.

Eine ausführliche Erklärung zur Datenschutz-Ampel folgt in Etappe 2.

KI-Werkzeuge im Überblick

Für die Arbeit bei der Stadt Uster nutzen wir ausschliesslich Varios — unsere geschützte KI-Arbeitsumgebung. In Varios stehen dir verschiedene Assistenten zur Verfügung, die im Hintergrund unterschiedliche KI-Modelle nutzen.

Etappe abschliessen

Damit du zur nächsten Etappe weitergehst, müssen die drei Schritte — Lernimpuls, Gruppentreffen und Einzelauftrag — jeweils einzeln abgehakt sein. Klicke auf das Kästchen sobald du den Schritt erledigt hast.

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